Glauben und einer verzweifelten Welt
Ich möchte hinweisen auf eine Veranstaltung des Netzwerks Bibel und Bekenntnis Schweiz. Am 5. September 2026 wird in Wangen bei Olten eine Tagung zum Thema „Glauben und einer verzweifelten Welt“ stattfinden. Hier die Eckdaten:
Gibt es auch in einer Welt, in der sich Verzweiflung ausbreitet, gute Gründe, (noch) zu glauben? Ist Jesus heute überhaupt noch relevant? Bietet das Christentum ein tragfähiges Fundament für das Leben und die Gesellschaft? Und wie ist mit den vielen Zweifeln umzugehen, die gegenüber dem Christentum geäussert werden? Solchen (apologetischen) Fragen geht die Tagung nach und zeigt auf, warum es gute Gründe gibt, am Glauben an Jesus Christus festzuhalten.
Wann: 5. September 2026, 9.00 – 17.00 Uhr
Wo: Ref. Kirche Wangen, Mittelgäustrasse 17, 4612 Wangen bei Olten
Kosten: 50.00 Fr. (inkl. Mittagessen) – Studenten kostenlos
REFERATE
- Pfr. Philipp Widler (Pfarrer in Tägerwilen-Gottlieben, TG)
- Ron Kubsch (Dozent für Apologetik am MBS, TheoBlog.de)
- Paul Bruderer (Pastor in der Chrischona Gemeinde Frauenfeld)
Der Titel meines Vortrags lautet: „Christentum ohne Christus? Was wir vom ‚Neuen Kulturchristentum‘ erwarten dürfen“.
Worum wird es gehen?
Seit einigen Jahren gibt es auch in den Ländern des ehemaligen Abendlandes ein neues Interesse am Christentum. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Denn die christliche Religion im Westen steht eher in dem Ruf, für die Probleme der Welt verantwortlich zu sein. Wir werden uns daher anschauen, was hier genau passiert und welche Gründe maßgeblich dafür sind, dass sich kluge und gebildete Menschen erneut für den Glauben interessieren. Wir wollen freilich auch darüber nachdenken, was das für unsere Kirchengemeinden und uns persönlich bedeutet. Können wir davon profitieren, indem wir die Argumente, die zahlreiche Intellektuelle dazu gedrängt haben, sich mit Glaubensfragen zu beschäftigen, für die christliche Apologetik nutzen? Oder ist vielleicht das Gegenteil der Fall? Steht möglicherweise dieses neue Interesse am Christentum einem echten geistlichen Aufbruch im Weg, zum Beispiel, weil es die christliche Religion für kulturelle oder politische Interessen „verzweckt“?
Ich würde mich darüber freuen, einige TheoBlog-Leser aus der Schweiz dort zu treffen!
Anmeldungen sind hier möglich: bibelundbekenntnis.ch.
